Vielleicht hat sich der/die eine oder andere schon gewundert, was hier los ist. Oder besser gesagt nicht los ist. Nun denn....
Die Motivation irgendetwas zu tun ist zwar vorhanden, jedoch ist abgesehen von der F-5E, die in den letzten Tagen finalisiert wurde und rechtzeitig zur Scale & Paint am 7. und 8. März erscheinen wird, nicht viel los.
Naja, stimmt so nicht ganz. In den GELI Werken wurden im Herbst/Winter zwei Modelle entworfen. Die He 162 und Do 335. Gezeichnet und zum Teil abgewickelt ist schon alles, mehr aber nicht. Das dürfte noch eine Zeit dauern.
Wie schon erwähnt ist die F-5E endlich fertig. Ich hab mich lange dagegen gesträubt, dieses Modell zu machen - fragt mich aber bitte nicht nach dem Grund, den weiß ich selber nicht. Es wird zwei Varianten geben - eine von den Österreichischen Luftstreitkräften, wo sie von 2005 bis 2008 als Übergangslösung bis zum Eintreffen des Eurofighters gedient hat. Wie immer gibt es verschiedene "Zugaben" in Form von verschiedenen Leitwerken und alternativen Zusatztanks.
Die zweite Variante liegt fast auf der Hand - jene der Patrouille Suisse die 1995 den in die Jahre gekommen Hawker Hunter ablöste. Kleines Detail am Rande - 1968 wurden mit der Mirage III zwei Vorführungen als Patrouille Suisse absolviert.
Auch bei diesem Modell kann man verschiedene Varianten bauen - jene der Sondermarkierung zum 40., 45., 50., 55. und 60-jährigen Jubiläum. Natürlich mit den entsprechenden Kennungen und damals aktiven Piloten auf den jeweiligen Positionen 1-6.
Zur Scale & Paint gibt es diese zwei Bögen dann das erste Mal - wenn gewünscht auch mit Unterschrift :-)
Ein völlig anderes Projekt, das mir schon seit langen am Herzen liegt, hat vor gut einem Monat Fahrt aufgenommen.
Fallingwater - einer der legendärsten und bekanntesten Entwürfe von Frank Lloyd Wright. Errichtet wurde diese Ikone der Architektur von 1935 bis 1939 südlich von Pittsburgh für den Warenhausbesitzer Edgar J. Kaufmann. Seit 2019 gehört es zum Welterbe der UNESCO. Leider traten schon bei der Errichtung statische Probleme auf, die im Laufe der Jahre immer größer wurden und durch aufwändige Restaurierungsarbeiten zum Großteil behoben wurden.
Und wie beim Original gab es auch beim Modell von Anfang an Schwierigkeiten bedingt durch eine mehr als mangelhafte Vorlage, so dass ich das fast fertig gezeichnete Modell äußerst rustikal in das virtuelle Nirvana geschickt und unterstützt durch mittlerweile wirklich hervorragende Unterlagen (die man natürlich nicht gleich findet) neu begonnen habe.
Dieses Projekt wird allerdings noch einige Zeit dauern, weil ich nicht nur das "Haupthaus" sondern auch das nördlich und etwas weiter höher gelegene "Gästehaus" einplane - wenn schon denn schon :-)
Der Maßstab dürfte um die 1:130 sein. Warum so ein schräges Maß? Weil ich die Geschoßdecken mit einer Stärke von 1mm zusätzlich der Papierstärke berechnet habe. Dadurch wird das Modell auch recht klein werden. Mit einer Gesamtfläche von 47 x 37 könnt ihr euch ungefähr ausrechnen wie groß die jeweiligen Gebäude werden.
Auf jeden Fall ist es ein äußerst interessantes Projekt, das weit entfernt von meinen üblichen Flugzeugen ist.
Als Abschluss wäre noch zu sagen, dass ich wie jedes Jahr auch heuer wieder bei der Scale & Paint dabei bin. Vielleicht sieht man sich dort.