16. April 2017

Nach einer etwas längeren Pause - auch durch den "Schock" der Falcon bedingt und noch ein wenig anderes, das aber - noch - nicht verraten wird, wird es langsam wieder Zeit, von den neuen Rekonstruktionen zu berichten.

Es is ja nicht so, dass ich gerade erst angefangen habe - nein, ich bin schon seit Winter an neuen Modellen dabei. 3 Modelle sind bis auf die Nummerierung fertig, 2 sind im Stadium des.... hm wie nennt man das? Chaos? Drunter und drüber? Es is so, dass die Originalbögen bereinigt sind und der neue Anstrich gerade in Arbeit ist. Sagen wir es so.

Ein weiteres Modell liegt noch auf Halde, da hat sich leider ein etwas unvorhergesehenes Problem eingeschlichen: die Originalfolien sind so gut wie nicht mehr brauchbar, weil sie völlig verzogen sind. Da muss ich mir etwas einfallen lassen, wie ich das hinbekommen. Wohl oder übel werde ich von einem gedruckten Originalbogen die Scans verwenden müssen.... mal schaun.

Das 7. Modell hab ich im letzten Monat begonnen und den vorläufigen Stand möchte ich hier präsentieren. Es ist die Fairchild A-10 Thunderbolt II. Wahrscheinlich eines der markantesten und wer es schon einmal in Natura gesehen hat, auch akustisch eines der ungewöhnlichsten Flugzeuge. Damit meine ich aber nicht den Ton der furchteinflößenden GAU 8 Kanone, sondern den Klang der Triebwerke!

Yo, was hat denn der Herr Rekonstrukteur jetzt alles gemacht? Zuerst einmal laaaaaange nachgedacht, wie man die zwei offensichtlichsten Fehler dieses Modells bereinigen kann. Die Endstücke des Rumpfes - vorne und hinten - sind so gut wie unbrauchbar. Deshalb hab ich mir erlaubt, diese Teile zu korrigieren und anzupassen.

Weiters hab ich den Anstrich, der ja wie fast immer bei den GELI Bögen "grenzwertig" ist, komplett in die Tonne getreten und den einzig wahren raufgetan. European One. Nein, keine Diskussionen!

Damit wäre schon alles fertig gewesen, aber irgendetwas Besonderes sollte halt doch noch rauf kommen. Auf einer Modellbauseite hab ich dann die Fotos eines Modells gesehen, der anlässlich des 50. Jahrestages der Invasion in der Normandie von einer A-10 verwendet wurde. Zusätzlich zum Standardanstrich wurden auf den Triebwerken und Tragflächen die markanten Invasionsstreifen raufgepinselt. In Anlehnung an die P-47 Thunderbolt, die damals dabei war.



Das Leitwerk trägt die die Kennung der 45th Fighter Squadron, 930 Operations Group der Grissom AFB in Indiana. Zusätzlich gibt es noch einen Hinweis auf das Indy 500 Rennen, dass jedes Jahr in Indianapolis ausgetragen wird.



Was mir besonders gefällt und warum ich gerade diese Kennung gewählt habe ist, dass die Grissom AFB im Gedenken an Virgil "Gus" Grissom benannt wurde, der einer der legendären Mercury Seven Piloten war und bei allen Programmen - Mercury, Gemini und Apollo - dabei war. Leider verstarb er 1967 zusammen mit Edward White und Roger Chaffee bei einem tragischen Unfall in der Kapsel der Apollo 1.

Ich hoffe, dass ihr mit meiner Entscheidung und den Gedanken dahinter einverstanden seid. Das wäre soweit einmal der Stand der Dinge.

Es tummeln sich ja noch einige andere Modelle hier herum, aber davon berichte ich in einem der nächsten Beiträge. Vorher kommt ja noch so einiges.....