IPMS / WS

Diese Seite möchte ich auch als Portal für meine eigenen Kreationen verwenden. Alle bisherigen Modelle habe ich in Zusammenarbeit mit IPMS Österreich veröffentlicht.



Wie kam es dazu?

Natürlich gibt es auch hier einen Bezug zu Geli. Mich haben diese Modelle immer fasziniert, ebenso das geometrische Zeichnen. Beides zusammen, zusätzlich eine Lehre als technischer Zeichner und eine knapp 21 jährige Arbeit als Vermesser haben natürlich ihre Spuren hinterlassen. Dass ich dabei einerseits noch mit Tuschestiften und später mit CAD Programmen gearbeitet habe, kommt fast schon einer Fügung des Schicksals gleich.

Ich glaube 2006 hab ich erstmals begonnen ein Flugzeugmodell zu entwerfen. Die ersten Versuche mit AutoCAD waren eher bescheiden. AutoCAD ist zwar ein mächtiges Programm, jedoch in der 3D Anwendung recht kompliziert. Ein weiteres Manko war der Umstand, dass dieses Programm Flächen nicht abwickeln kann. Zumindest bei der damaligen aktuellen Version war es nicht möglich. Auf der Suche nach einem geeigneten Programm fand ich mehr oder weniger durch Zufall Rhino 3D. Dieses Programm war für mich geradezu perfekt. Trotz der schier unüberschaubaren Möglichkeiten ist es in der Anwendung kinderleicht.

Nach etlichen Versuchen, allen möglichen Spielereien usw. wurde es irgendwann Zeit, ein konkretes Projekt zu beginnen. Ein Flugzeugtyp geisterte damals schon seit längerem in Kopf herum - der Saab Lansen. Ich hab mir aus den USA Unterlagen schicken lassen (im Internet war seltsamerweise nicht viel zu finden) die mir die notwendigen Informationen (Querprofile, Schnitte usw.) lieferten.

Wie lange ich damals für die Konstruktion gebraucht habe, kann ich leider nicht mehr sagen. Auf jeden Fall erschien das erste von mir konstruierte Modell auf der GoMo 2008.





Während der Konstruktion des Lansen wurde schon die Idee für das nächste Modell geboren. Bei einem unserer monatlichen IPMS Treffen brachte ein Freund ein altes Airfix Modell der Fairey Rotodyne mit. Ich war davon so begeistert, dass ich schon am nächsten Tag zu recherchieren begann. Bereits im Herbst 2008 erschien das Modell der Rotodyne. Zugleich war es das Ende der einfachen Konstruktionen. Der Lansen und die Rotodyne waren noch stark an das Konzept von Geli angelehnt. Relativ einfach und mit sehr wenigen Details.
  




Das darauf folgende Modell des Saab Draken war in Sachen Detaillierung und Teileanzahl ein großer Schritt nach vorne. Detaillierte Fahrwerkschächte, separat zu bauende Ruder und Klappen, Luftbremsen und ein detailliertes Cockpit machten dieses Modell zu einem Modell für eher fortgeschrittene Modellbauer. Ein weiteres Novum waren die verschiedenen Kennungen, die jeder nach seinem Geschmack aussuchen konnte. Wobei sich erst später herausstellte, dass alle Versionen in Museen zu besichtigen sind. Einschließlich des Ostarrichi Draken und des Dragon Knight. Die Konstruktionszeit beim Draken war bis dahin die längste. Alles in allem hat es über 2,5 Jahre gedauert, bis alles fertig war und die Bögen anlässlich der GoMo 2009 erstmalig erhältlich waren.







Die Pilatus PC-6 setzte dann erstmalig die Linie der "Österreicher" fort. Abermals gab es 3 Verschiedene Anstriche zur Auswahl, wobei man die getarnte Version zusätzlich in mehreren Versionen bauen konnte. Erschienen sind die Modelle zur GoMo 2010.







Die Idee zum nächsten Modell - die TSR.2 - kam mir schon auf der GoMo 2008. Dort fand ich an einem Stand für Flugzeugbücher ein wunderbares Heft mit jeder Menge Detailaufnahmen, Zeichnungen usw. Was jedoch fehlte waren Querschnitte. Die sind für die Konstruktion unerlässlich. Im Internet wurde ich nur zum Teil fündig. Im Sommer 2008 hatte ich dann die Gelegenheit, die TSR.2 in Duxford in all ihrer Pracht zu sehen. Natürlich wurden Unmengen von Fotos gemacht, denn so schnell sollte ich nicht wieder dort hinkommen. Im Zuge der Recherchen bekam ich noch zusätzlich Kopien von Plänen der TSR.2. Damit konnte ich dann endlich mit der Konstruktion beginnen. Zur Modellbaumesse 2010 in Wien erschien dann auch dieses Modell. Mit einer Länge von 82cm das bisher größte.





Auf einem leichten "Hinweis" eines Freundes begann ich parallel zur TSR.2 mit den ersten Konstruktionen der Saab Tonne. Nach einer für mich schwierigen Zeit und der daraus resultierenden Unlust irgendetwas zu konstruieren, wurden im Herbst/Winter 2010 doch noch die Arbeiten zur Tonne wieder aufgenommen. In Rekordzeit wurde dieses Modell konstruiert und - wie könnte es bei den österreichischen Flugzeugen sein - wieder gab es mehrere Versionen zu bauen. Rechtzeitig zur GoMo 2011 erschien dann die Saab Tonne.






Die CF-101 Voodoo war ein von mir schon lang gehegter Wunsch. Mit der Konstruktion dieses Modelles hatte ich bereits 2010 begonnen - lange vor der Saab Tonne. Ein weiterer Wunsch war es, dass es unbedingt eine kanadische Version sein musste. Wiederum zur GoMo - diesmal 2012 - erschien dann dieses Modell.





Nach einer fast 5 Jährigen "Entwicklung" kam anlässlich der GoMo 2014 der bisher "härteste Brocken" heraus. Die Short SC.7 Skyvan. Wer ein wenig mit Mathematik umgehen kann, wird bemerken, dass ich dieses Modell schon irgendwann während oder nach der Fertigstellung des Saab Draken begonnen habe. Dauernde Verzögerungen, Unlust, sogar eine fast völlige Kapitulation und eine immer mehr zu Tage tretende Abneigung gegen dieses Modell haben es mir nicht gerade leicht gemacht. Was im Nachhinein betrachtet schade ist, denn die Skyvan ist zumindest für mich ein durch und durch gelungenes Modell. Allerdings ist es nicht für Anfänger gedacht. Speziell das Cockpit ist sehr schwer zu bauen.





Die F-100D war wie die Short Skyvan ein - allerdings nicht geplantes - Langzeitprojekt. Begonnen hab ich damit bereits 2011 im Herbst (wenn ich meinen eigenen Aufzeichnungen glauben darf). Nach einer Frustphase, der zwischenzeitlichen Weiterkonstruktion der Skyvan und einem völligen Neuanfang bedingt durch ungenügend genaue Unterlagen ging es im Winter 2012 mit der Hun wieder weiter. Allerdings kam dann wieder die Skyvan in die Quere - ehrlich gesagt kenn ich mich jetzt auch nicht mehr aus :-) Jedenfalls haben sich die Konstruktionen der Skyvan und Hun überschnitten - bzw. wurden parallel geführt.

Ab März 2014 wurde dann all mein Wissen und Engagement in die Hun gesteckt um das geplante Veröffentlichungsdatum im März 2015 zur  - wie könnte es anders sein - GoMo einzuhalten.

Bei der Hun habe ich Konstruktionsmethoden eingebaut, die sich unter anderem bei der Saab Tonne und der F-101 bewährt haben. Speziell erwähnt sei hier das Cockpit. Eine weitere Gemeinsamkeit zu früheren Modellen ist der extra beigefügte Metallteilebogen für das Triebwerk und das Hauptfahrwerk.

Wie bei fast allen anderen Modellen habe ich auch dieses mit einem besonderen "Gimmick" ausgestattet, das sich auf eine Person oder sonstige Gegebenheit bezieht. Einigen habe ich es schon verraten. Wer es wissen will, darf mich danach fragen.... (ich muss mir allerdings schön langsam alles aufschreiben, was ich "eingebaut" habe, sonst vergesse ich es noch)

Als Abschluss möchte ich noch sagen, dass die Hun verhältnismäßig leicht zu bauen ist. Das Cockpit und das Treibwerk sind allerdings etwas kompliziert. Ein Blick in die Bauanleitung dürfte - hoffentlich - alle Unklarheiten beseitigen.






Eine etwas seltsame Eingebung während der Airpower 2013 hatte zur Folge, dass über 3 Jahre später zur Modellbaumesse 2015 in Wien eines der wahrscheinlich schönsten, aber auch bislang kompliziertesten Modelle von mir erschienen ist. Die Aermacchi MB-339.

Mit der IPMS in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bundesheer wurden auf einem Stand jede Menge Modellflugzeuge - hauptsächlich Plastik - ausgestellt (den Prototyp meiner Short Skyvan gab es damals ebenfalls zu sehen). Etwas abseits standen 1:72 (wenn ich es recht in Erinnerung habe) Modelle aller Flugzeugtypen, die die italienische Kunstflugstaffel Frecce Tricolori bis dahin geflogen hatte. Beim Betrachten kam mir dann die Idee, die MB-339 zu konstruieren (Bausätze der F-86 Sabre und Fiat G-91 gab es schon). Zuhause angekommen, ging der Konstrukteur fröhlich ans Werk, nur um recht bald festzustellen, dass dieses Projekt keine "gmahte Wiesn" wird. Die sehr ungewöhnliche Form des Rumpfes (fast eine Art Zigarre) mit dem fließenden Übergang in das Seitenruder und die ungewöhnlich kleinen Lufteinlässe, die in den Tragflächen integriert sind, waren der Knackpunkt und bedeuteten gleich bald den völligen Stillstand. Parallel dazu hatte ich schon die Skyvan und die F-100 in Arbeit, die dann vorgezogen wurden. Im Herbst/Winter 2015 und nach der Fertigstellung der F-100 wurde dann aber "ongezaht" und somit stand einer Veröffentlichung - die für die GoMo 2016 geplant war - nichts mehr im Wege. Interessant war dann noch die Tatsache, dass die Kunstflugstaffel der Vereinigten Arabischen Emirate während der Konstruktionsphase nach und nach in der Kunstflugszene bekannt wurde. Die Idee, auch diese Variante zu konstruieren, lag auf der Hand.

Gesagt, getan. Um die ganze Geschichte noch ein wenig verwirrender zu machen, kamen dann noch die Rekonstruktionen für GELI ins Spiel. Auch hier war irgendwie die GoMo 2016 im Gespräch und deshalb wurde die Veröffentlichung der MB-339 auf die Modellbaumesse 2015 in Wien vorgezogen. Die Modelle waren "eh fertig". Nur dass ich mich da ordentlich getäuscht hatte, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Eine gewisse Hektik, fast Stress und große Nervosität waren bis knapp 1 Woche vor der Messe an der Tagesordnung. Gelegentliche Nachtschichten wurden eingeschoben, um den Termin halten zu können. Aber: es ging sich alles aus und somit erschienen im Oktober 2015 die beiden Modelle der Frecce Tricolori und Al Fursan. Zur großen Freude der kartonklebenden Zunft.

Dass ein perfekt gebautes Modell der Frecce Tricolori bei der GoMo den ersten Preis erhalten hat, möchte ich nicht unerwähnt lassen - hier der Baubericht

Die MB-339 ist für mich sicherlich ein - vorläufiges - persönliches Highlight. Die ganze Mühe bei der Konstruktion hat sich gelohnt und herausgekommen ist ein schon fast perfektes Modell. Sicherlich mag es Nörgler geben, die dies oder das bemängeln würden. Aber - und darauf kommt es an - ich habe Freude an diesem Modell. Wer es besser haben will, soll es machen. Ganz einfach.






Der Eurofighter. Sagt man in einer Runde von Nichtflugzeugfans dieses Wort, kann man sicher sein, dass gleich darauf allerlei Quatsch, rudementäres Wissen, Gerüchte, seltsame Geschichten und ähnliches Halbwissen zu hören ist. Bedingt durch eine, speziell in Österreich, unterirdische Medienlandschaft, die von Zeitungen, deren Qualität und Berichterstattung geradezu beschämend ist, beherrscht wird, wurde diesem Flugzeug über Jahre hinweg ein Ruf angehaftet, den es in keinster Weise verdient hat. Als Vertreter der Generation 4+ ist der Eurofighter eines der leistungsfähigsten Flugzeuge unserer Zeit.

Wann mir die Idee zur Konstruktion des Eurofighters gekommen ist, kann ich beim besten Willen nicht mehr sagen. Erste Forumseinträge datieren auf den August 2014. Anscheinend muss ich da wohl eine Eingebung gehabt haben. Wie auch immer.

Nach anfänglichem Überschwang kam aber recht bald die Ernüchterung, dass dieses Modell kein Honigschleicken wird. Enorme Probleme bei der Konstruktion - speziell des Rumpfes - waren eine äußerst große Hürde, die sich recht bald als unüberwindlich darstellte. Wie auch beim großen Original gab es unendliche Verzögerungen, Rückschritte, Neuanfänge und mittendrin endlose Verwünschungen. Nach einer über 1 jährigen Pause wurde das Projekt Anfang 2016 wieder in Angriff genommen. Allerdings tat sich abermals ein nahezu unüberbrückbares Loch auf. Hatte ich zu diesem Zeitpunkt eine Lösung für den Rumpf und die Tragflächen gefunden, war der Lufteinlass die nächste Hürde, an der ich fast gescheitert wäre. Allerdings kam mir wie so oft in der Nacht, quasi im Schlaf, die Lösung und damit war der letzte gordische Knoten aufgedröselt. Mit einem Schwert draufhaun, wie es seinerzeit der große Alexander gemacht hat, kam natürlich nicht in Frage. Mir gefiel meine etwas subtilere Methode mehr.

Etwa um diese Zeit fand ich bei diversen Recherchen im weltweitem Netz einige Fotos eines Eurofighters im Tigeranstrich, der anlässlich eines Tigermeetings 2014 in diesem Livree vorgeführt wurde. Dass ich mir so eine Chance nicht entgehen lassen wollte, war klar. Allerdings gab es da wieder mehr oder weniger große Schwierigkeiten. Der Anstrich unterlag einem Urheberrecht. Ok, die entsprechende Staffel wurde angeschrieben und dann passierte fast ein halbes Jahr gar nichts. Naja, wer nimmt eine Anfrage zur Konstruktion eines Papiermodelles schon ernst?

Im Spetember 2016 kam dann aber alles mächtig ins Rollen. Einerseits, weil der Zeitpunkt der Veröffentlichung festgelegt wurde - GoMo 2017 - und andererseits, weil anlässlich der Airpower in Zeltweg,eben jene Staffel vor Ort war und das DIE Gelegenheit bot um in Sachen Genehmigung was zu erreichen. Die bereits erwähnte Verzögerung wurde durch die wahrscheinlich in den jeweiligen Mailprogrammen vorhandenen Sicherheitshürden ausgelöst. Ca. 2 Wochen danach hatte ich endlich die Genehmigung für den Anstrich in der Tasche und dann begann die bislang nervenaufreibendste Zeit in meiner fast 10 Jährigen Konstrukteurslaufbahn. Murphys Law schlug mit einer Urgewalt zu, die mich einerseits völlig aus der Bahn warf (inklusive endlosen Wirthausbesuchen) und mich so knapp vor dem Ziel fast endgültig scheitern ließ. Und über allem stand eine nicht mehr funktionierende Festplatte. Nur mit unglaublichem Glück konnte ich alle Dateien retten - und ich meine wirklich ALLE. Die ganze Arbeit von über 9 Jahren wäre im Datennirvana gelandet.

Letztendlich wurden aber alle Hürden gemeistert, sämtliche Klippen umschifft und Hindernisse beiseite geräumt und im März 2017 erblickten 2 Modelle des Eurofighters das Licht der Welt.

Wenn alle bisherigen Modelle den Kindergarten, Volks- und Hauptschule verkörperten, die Super Sabre und die MB-339 schon das Studium war, dann ist der Eurofighter sicherlich die Doktorarbeit.






Während der Konstruktion der F-100 (nööö, Alter nicht schon wieder DIE Geschichte....) war es nur logisch, dass man auch etwas in der Geschichte dieses legendären Flugzeuges stöbert. Wobei stöbern übertrieben ist, denn vieles ist dem Blogschreiber ja schon bekannt. Er lebt ja schließlich schon einige Zeit auf diesem Planeten.


In den 1950er Jahren war die F-100 DAS topaktuelle Flugzeug und natürlich wurde die Hun auch für den Kunstflug verwendet. Dies wurde durch die beiden Staffeln der USAF "Thunderbirds" und USAFE "Skyblazers" eindrucksvoll bewiesen.

Als großer Fan des Kunstfluges war es nur logisch, dass ich mich dieses Themas annehme und daraus irgendwas mache. Zeichnungen, Fotos und sonstige Unterlagen sind für diese beiden Kunstflugstaffeln genügen zu finden. Wenn man nicht gerade all das braucht, was nicht dokumentiert ist.

Als da wäre: die Piloten für ein bestimmtes Jahr, die markante Flaggenpanele an den linken Seiten, Seriennummern, FARBFOTOS!!!!!!, Farbangaben....

....hmmm eigentlich alles.....

Irgendwie ist es mir aber trotzdem gelungen, in all dem haufenweis zu findenden Zeug, das rauszupicken, das für mich relevant ist.

Eine große Hilfe war wie immer mein Mentor und die gute Fee hinter all meinen Konstruktionen - Rainer Selisko. Sein geradezu enzyklopädisches Wissen über eigentlich alles was nur irgendwie fliegen kann, hat mir dabei seeeehr weiter geholfen. Und auch bei allen anderen Modellen!

So sind eigentlich nebenbei zwei recht passable Modelle entstanden .... und in der Schublade verschwunden. Der Grund war eigentlich völlig banal - es gab keine Möglichkeit kostengünstig das allgegenwärtige Silber des Rumpfes zu drucken. Außer die Auflage ist so hoch, dass es sich rechnet. Aber wie viele Modellbauer würden diesen Bogen kaufen? Wenige. Damit war das "Schicksal" besiegelt.

Allerdings steht die Zeit nicht still und in den letzten 2 Jahren hatte sich in Sachen Drucktechnik einiges weiter bewegt und damit war klar, dass irgendwas mit diesen Modellen geschehen müsste/könnte/sollte.... ui jede Menge Konjunktive :-)

Der Blogschreiber hat sich dann das vorhandene Material angeschaut und mit einem "das is eh alles fertig" war klar, die Dinger sind auf Kurs.

Das bei weitem nix fertig war, wurde in den darauffolgenden Wochen klar. Unmengen von Änderungen, Fehler und sonstiges Zeug musste ausgebessert werden, im Zuge dessen entstanden neue Fehler, die Verzweiflung erreichte ungeahnte Höhen und der Blogschreiber war einem geistigen Kurzschluss nahe. Von Anfang an herrschte bei mir das blanke Chaos .... ein Albtraum.

Irgendwie fügte sich aber trotzdem jedes Puzzleteil in das Gesamte ein und somit darf ich nicht ganz unstolz meine zwei neuen Modelle präsentieren:

F-100D im Anstrich der Thunderbirds 1967 und die F-100C der Skyblazers anno 1961



Wie bei vielen meiner Modelle gibt es auch hier die Möglichkeit, verschiede Kennungen zu verwenden. Wer welche Maschine auf welcher Position geflogen ist, ist im Bogen angegeben.



Wie bereits anfangs erwähnt, waren die ersten beiden Modelle noch eher schlicht und einfach konstruiert. Die späteren Modelle sind jedoch detaillierter, allerdings immer mit dem Hintergedanken, alles so einfach als möglich zu konstruieren. Es sollten Modelle sein, die ein Anfänger genauso bauen kann wie ein fortgeschrittener Modellbauer.

Meine Philosophie hinter allen Modellen ist ein Zitat des genialen russischen Raketeningeneurs Sergei Pawlowitsch Koroljow:

Die Genialität einer Konstruktion liegt in ihrer Einfachheit - kompliziert bauen kann jeder.