1. Dezember 2018

Normal startet ja heute das Öffnen der Türchen des Adventkalender und man lässt sich überrasche, was sich dahinter verbirgt.

Der Blogschreiben mag zwar solche Adventkalender, wird aber nicht jeden Tag was schreiben - mir würden die Themen ausgehen. Oder eher nicht, aber vieles würde kaum was mit Weihnachten oder Kartonmodellbau zu tun haben.

Egal, um was geht es heute? Ich war am 24.11. in Houten. Dürfte jedem bekannt sein :-) falls nicht, es ist ein Vorort von Uttrecht und da fand wieder die Euro Scale Modeling der IPMS Niederlande statt. In einer Halle, die müsstet ihr gesehen haben. Ein riiiiiiiiiiesen Ding. Minimum die Ausmaße eines Fußballfeldes - locker.


In dieser Halle tummelte sich so ziemlich alles, was mit Plastikmodellbau zu tun hatte. Jede Menge Aussteller und Händler für fast eh alles. Die präsentierten Modelle zeigten einen breiten Querschnitt durch alle Facetten des Modellbaus. Flugzeuge, Architektur, Sci-Fi, Figuren, Schiffe, Fahrzeuge jeglicher Art und eine Modellbausparte, die ich ehrlich gesagt noch nie so richtig wahrgenommen habe - Steampunk. Ich war von diesen Modellen (leider nicht sehr viel) absolut fasziniert. Sie verbindet grandios die viktorianische Zeit mit Science Fiction - wie man sie sich damals wahrscheinlich vorgestellt hat. 

Kartonbau gab es natürlich aus zu sehen. Nonaned :-) 

Bevor ich zu viel sinnloses Zeug schreib, mach ich lieber Schluss und zeige euch dafür ein paar Eindrücke. Schaut euch diese Ausstellung nach Möglichkeit nächstes Jahr an. Ein weiterer Tipp ist Telford in der Nähe von Birmingham. Diese von der IPMS UK veranstaltete Ausstellung (meistens im November) ist noch um einiges größer und was man da alles zu sehen bekommt ist unglaublich.  






 Ach so ja eines möchte ich noch loswerden - merkt euch die Lightning :-)

4. November 2018

Ich grüße die GELI Gemeinde!!!

Es gibt Tage, da passiert etwas und dann stellt man sich die Frage, und was nun?

Heute ist so ein Tag.

ääähm ja, und weiter? Was ist denn jetzt Großartiges passiert?

Naja, früher als erwartet bin ich heute mit dem 4. Restaurierungsblock der GELI Modelle fertig geworden. Ehrlich gesagt hätte ich mir das noch vor einem Monat nicht erträumt. Zum damaligen Zeitpunkt war vieles in der Schwebe, aber irgendwann hat sich ein Schalter umgelegt und jetzt schreib ich diese Zeilen.

Was sind denn nun die neuen Modelle und was hat sich geändert? Ich schreib nur von den Anstrichen, alles Andere würde den Rahmen förmlich pulverisieren - es war teilweise der blanke Irrsinn! Ich müsste wieder einmal die Stunden aufschreiben, die ich investiert habe. Beim ersten Block hab ich das eine Zeit lang gemacht, aber irgendwann aufgegeben, weil es ins Absurde gekippt ist.....nur für alle die glauben, dass ich da nur mal ein wenig Farbe raufpinsle....

Genug lamentiert - los gehts!

#03 MiG 19 - Silber, da hat sich nix geändert

#17 Jak 25 - Silber, zusätzlich gibt es alternative Kennungen für jede der 3 Varianten und 1 alternatives Leitwerk. Die Teilenummern hab ich entsprechend angepasst

#19 DeHavilland Vampire - Silber, österreichische Kennungen, danke :-)

#21 Douglas X-3 - entsprechend dem Original fast weiß (gaaaaanz leicht gelblich) und man kann 2 Versionen bauen.

#26 Hawker Sea Hawk - die Farben wurden dem Original angepasst und das Abzeichen der deutschen Marine entfernt :-) Das prangte ja über all die Jahre zusammen mit den britischen Kennungen am Bug. Ursprünglich gab es ja eine deutsche Version, die allerdings später irgendwann geändert wurde. Aber der Anker der deutschen Marine blieb....

#27 F-100D Super Sabre - hier gab es die ersten wirklich gröberen Änderungen. Der Anstrich der Skyblazers war natürlich legendär, aber das Modell ist eine F-100D. Die Skyblazers flogen aber nur die C Version, welche andere Flügel und ein leicht geändertes Leitwerk hatte. Einen passenden Ersatz zu finden war allerdings leichter gedacht als getan. Denn wer ein wenig die Geschichte der F-100 kennt, weiß, dass die in den 50er und 60er Jahren in den aberwitzigsten Farben geflogen ist. Graue Farben wie sie seit Jahren verwendet werden, waren damals kein Thema. Je bunter desto besser. Ich hab mich dann für einen Anstrich des 31. TFW entschieden. Regenbogenfarben am Lufteinlass, den Tragflächen, auf den Tanks, ein in blauen Farben angepinseltes Leitwerk mit großem Staffelabzeichen - Herz was willst du mehr - low visibility ist was anderes :-)

#29 Ju 88 - der krasse Gegensatz in Sachen "bunter Hund". Einheitsanstrich der Deutschen Luftwaffe. Wie immer völlig humorlos und funktionell... ein wenig "gebraucht" hab ich sie gemacht, damit es nicht gar zu öd wird... ich verachte die damalige Zeit und die Anstriche spiegeln diese grausame Zeit perfekt wider.

#35 Caravelle - im Austrian Airlines "Livree". Was soll ich sagen? Es ist mir eine unglaubliche Freude, dass dieses Riesenmodell wieder in jenem Anstrich erscheint, der ursprünglich verwendet wurde und ich glaube, dass es den GELI Freunden ebenso Freude bereiten wird!

#36 F-106 Delta Dart - wie das Original im hellgrauen Anstrich, wobei die Kennungen gleich geblieben sind. Die F-106 mit den orange-schwarzen "Schachbrett" am Leitwerk gab es wirklich und somit konnte ich das behalten - wenn auch ausgebessert, denn wer genau schaut kann erkennen, dass die orange-schwarzen Felder nicht zusammenpassen.

#43 A-3 Vigilante - das ursprüngliche Silber ist Geschichte und wurde durch einen weiß-grauen Anstrich ersetzt. Wie immer nach einem Original, dass auf der USS Enterprise geflogen ist.

#46 Westland Whirlwind - nein, der Wirbelwind hat keine österreichischen Kennungen bekommen, sondern "erstrahlt" im ziemlich deftig gebrauchtem Gelb eines Rettungshubschraubers des Royal Air Force Coastal Command.

#79 Mistubishi T-2 - die einzige Neuerscheinung. Und wie könnte es anders sein, in einem Sonderanstrich. Jenem der Kunstflugstaffel "Blue Impulse". Was sonst?

Leider musste ich die Arbeiten an der MiG 27 vorläufig einstellen, weil an eine Fertigstellung bis März nicht zu denken war. Zu groß und umfangreich sind die Änderungen an diesem Modell. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Es wird natürlich erscheinen.

Yo, das wären die Neuigkeiten und somit kann ich früher als geplant mit dem nächsten Block beginnen. Und wer geglaubt hat, dass ich mit dem 4. schon viel Arbeit hatte, der hat noch nicht gesehen, was hinter mir in den Mappen schlummert...... das wird ein ganz harter Brocken!

11. Oktober 2018

Hilft Jammern? Anscheinend :-) Denn seit meinem letzten Beitrag ging die Stimmung aufwärts. Nein ich hüpf nicht blümchenschwenkend, jauchzend und mit gesunden roten Backen durch blühende Wiesen und trag dabei ein rot-weiß karierte Hemd und eine Lederhose - es is eher ein durchaus beschleunigtes durch die Gegend Schlurfen. Es bessert sich. Da geht aber noch einiges.

Deshalb hab ich die letzten Tage mit dem Computer zeichnend verbracht und an der Saab 105 einige Änderungen und Verbesserungen angebracht. Ein paar Sachen hab ich schon zu einem früheren Zeitpunkt gemacht, aber sie sind trotzdem Teil der "Evolution" dieses Modells.

Ausgehend von einer ganz frühen Version gibts jetzt ein paar Vergleichsfotos - quasi "einst und jetzt" :-)

Als Erstes - eine Übersicht über fast eh alles. Da seht ihr schon wie sich alles verändert hat



Das Nächste ist das Fahrwerk - da gab es die umfangreichsten Änderungen. Einerseits bei den Farben, andererseits bei der Konstruktion. Die war ursprünglich eher zum wegwerfen.



Der Rahmen der Cockpithaube wurde ebenfalls geändert. Die is nicht nur einfach Silber, sondern "erstrahlt" in allen möglichen Farben. Und weil da viel Platz dazwischen war, hab ich die Luftbremsen - ja die 105er hat sowas - auch gleich als Bauoption dazugemacht.



Was wäre ein Flugzeug ohne Cockpit? Neuerdings eine Drohne :-) Nett, aber so ein alter Hase wie ich einer bin bildet sich ein, dass ein Flugzeug ein Cockpit mit dazugehörigem Piloten haben muss. Und deshalb hab ich den Arbeitsplatz jener wackeren Herren (Damen gibt es leider noch recht wenige) auch etwas aufgemotzt. Mit Schnickschnack, Schalter, Anzeigen und all dem Kram.


Ich hoffe, ihr bekommt ein wenig Einblick in die Arbeit die in so einem Modell steckt. Die gezeigten Beispiele sind nur ein Bruchteil von allem. Da gäbe es noch jede Menge zu erzählen. Vielleicht nächstes Jahr wieder auf der GoMo in Wien.

1. Oktober 2018

Die heutigen Morgentemperaturen haben mir irgendwie gezeigt, dass es schön langsam Herbst wird. Es wird wieder dunkler, grauer, also sollte man sich wieder seinem Hobby widmen (eigentlich tut man es eh das ganze Jahr, aber der Spruch is so schön typisch und abgedroschen, dass ich ihn hier unterbringen musste). Wie die Leser meines - zugegebenermaßen in letzter Zeit ziemlich vernachlässigten Blogs - wissen, bin ich ja nicht so der Outdoortyp. Es geht mir entschieden gegen den Strich, sich mit Massen von Leuten in irgendeinem Bad wie geschlichtet in der Sonne zu wälzen oder weiß Gott an welchen Massenveranstaltungen teilzunehmen, wo man einfach keinen Platz hat. Ne, dass is nix für den Blogschreiber.

Deshalb sitz ich lieber zuhause und... tu seit einiger Zeit fast nix. Leute, es ist einfach eine Qual. Es fehlt an Motivation, an Energie, an der Lust sich geistig zu betätigen, kurz und gut - irgendwo ist der Wurm drin. Aber der Große - wie einer jener Dinger, die auf dem Sandplaneten Arrakis herumkriechen. Ok, dieser Vergleich is jetz ein wenig zäh, weil wahrscheinlich nicht alle wissen wovon ich rede.

Nur kurz: es gibt eine Roman von Frank Herbert - Dune. Darum geht es um eben erwähnten Planeten, auf denen sich riesige Würmer herumtummeln und.... ach, schaut einfach HIER rein, dann dürfte einiges klarer sein :-)

Ok, der Wurm kriecht durch mein System und dieses Vieh lähmt mich geradezu. Gottseidank hab ich viele Sachen schon so gut wie fertig, bzw. sind fertig, so dass die "Termine" eingehalten werden können. Ansonsten würde es ziemlich finster ausschaun. Ich hätte keine Kraft dafür...

Eine Sache gibt es allerdings, vor der ich kapitulieren muss - vorerst. Die geplante Veröffentlichung der GELI MiG 27 wird sich verzögern. Bei fast allen bisherigen Unveröffentlichten GELI Modelle musste ich mehr oder weniger korrigierend eingreifen. Manchmal nur ein wenig, öfters mehr aber bei der 27er ist es wirklich arg. Begonnen hat es mit dem zentralen Mittelstück in dem die Tragflächen (schwenkbar) untergebracht sind. Da passt genau nix. Weder die Teile, noch die Spanten (sind generell zu groß, weil die Papierstärke nicht berücksichtig wurde) noch die Zahnräderverbindung der Tragflächen. Da muss ich alles neu machen. Die daran anschließenden Rumpfteile - passen nicht. Das Triebwerk, ein Graus. Wenn ich das SO lasse ist Gemecker vorprogrammiert. Der Teil der das Cockpit beinhaltet passt ebenso nicht wirklich. Ja, mit viel kneten und anpassen, aber das will ich nicht veröffentlichen. Und vom vorderen Rumpf kann ich noch nix sagen, weil ich den noch gar nicht gebaut hab. Dürfte aber ebenfalls ein Unfall sein. Das Fahrwerk (zwar mit Schächten geplant) werde ich wohl wieder mit klassischer schwarzer Abdeckfläche machen, weil ich keine Ahnung hab, wie ich alles stabil machen soll.... es ist eine Katastrophe. Ich hätte mir das nach dem ersten Durchschauen der Zeichnungen nicht gedacht, weil alles recht einfach ausgeschaut hat. Aber da hab ich mich gründlich getäuscht. Auf jeden Fall - die 27 wird wohl erst bei der nächsten Auflage erscheinen. Dass ich einmal vor einem GELI Modell kapitulieren würde, hätte ich mir auch nicht gedacht. Normalerweise findet man immer irgendeinen Weg, alles so hinzubiegen, dass es  nach etwa ausschaut. Aber da versagt meine Kunst...

Vielleicht ist es auch nur die derzeitige "Situation" die mich nicht weiterdenken lässt. Wenn der eigene Geist alles blockiert geht halt nix.

In Sachen Eigenkonstruktionen dürfte es mit der Saab 105 wohl auch zu einer Veröffentlichung kommen. Obwohl ich beim letzten Besuch im Fliegermuseum Zeltweg erkennen musste, dass das Hauptfahrwerk so gar nicht meiner Konstruktion entspricht. Da hab ich gewaltig danebengegriffen und so richtig Mist gebaut. Ergo - Neukonstruktion. Wenn es nicht läuft, dass läuft es nicht. Es ist zum Verzweifeln. Ich hab mich gefragt, wie oft man ein Foto anschauen muss, um alles falsch zu machen. Und - wie geht sowas?

Ich hoffe, dass ich euch mit meinem Gejammere nicht die Freude am Kartonverbiegen nehme. Erfreut euch daran, baut was geht. Es reicht, wenn einer stimmungstechnisch unter dem Radar fliegt.

8. August 2018

Es wird wieder einmal Zeit für einen Zwischenbericht.

Bei den GELI Modellen geht es recht zügig weiter. Der Probebau der Caravelle schreitet voran - und lässt mich erstaunen, WIE groß die eigentlich ist. Hab die irgendwie kleiner in Erinnerung. Der Austrian Anstrich passt hervorragend, es sind so gut wie keine Änderungen zu machen. Allerdings musste ich bei einem Rumpfteil am Heck die elektronische Unterstützung anfordern. Das Original wollte nicht passen und war irgendwie schief und verdreht.



Nebenbei geht es auch bei der 105er weiter. Da hab ich bereits alle 3 geplanten Anstriche unter Dach und Fach gebracht.


Unschwer zu erkennen ist es Karo As, Silver Birds und der 40 Jahre Jubiläumsanstrich.

Ich hab mir aber noch einen vierten zurechtgelegt. Dabei handelt es sich um einen Karo As Sonderanstrich, der aber nur ein paar Wochen "im Dienst" war, weil er von oberster Stelle nicht genehmigt wurde. Dem Namen der Staffel entsprechend war an der Oberseite des Rumpfes und Teile der Tragflächen ein großes Karo As aufgemalt. Ein großes schwarzes Dreieck über dem Rumpf und auf den Höhenrudern ergänzten den Anstrich. Ich kenne leider nur ein Foto, das in "Die österreichischen Luftstreitkräfte" von Wolfgang Hainzl abgebildet ist. Es wäre natürlich ganz großes Modellbaukino, diese Version auch als Bausatz rauszubringen, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob nicht auch auf der Unterseite der 4 Flugzeuge auch was aufgepinselt wurde. Deshalb wird das nur so eine "Idee" von mir bleiben.


So ungefähr hat alles ausgeschaut. Irgendwie schade, dass diese Version so gut wie unbekannt ist und wahrscheinlich nur ganz wenige fliegen gesehen haben. Wenn überhaupt.

Zusammenbauen und ausstellen mit einem entsprechenden Hinweis, dass eben nur die Oberseite authentisch ist, wäre eine Möglichkeit.... so irgendwie halt.



10. Juli 2018

Sommerzeit und was gibt es schöneres, als zuhause zu sitzen, den Rest der Welt sich gegenseitig bei Frischluftaktivitäten (weil alles raus strömt) auf die Füße steigen zulassen und in Ruhe all das tun zu was man Lust hat? Genau.

In meinem Falle wird eifrigst an den GELI Modellen gearbeitet. Die Mitsubishi T-2 im Blue Impulse Anstrich biegt zeichnerisch in die Zielgerade und die Caravelle wird für den Probebau hergerichtet.

Zuerst zur T-2. Ich hab bereits erwähnt, dass einiges zu ändern war. Abgesehen vom Heck waren es viele Kleinigkeiten. Dort 1 mm mehr oder weniger, da ein wenig länger oder kürzer..... nichts grobes.

Der Anstrich war relativ leicht aufzutragen. Erstaunlich, weil gerade Farbverläufe, so simpel sie auch ausschaun, oft recht schwer zu machen sind. Nicht am entsprechenden Teil, aber die Anschlüsse (hab ich glaub ich schon irgendwann erwähnt).

Yo, zusammengebaut schaut das Ding dann SO aus:





Schon eine kleine Schönheit, oder? Mir gefällt´s....

Die Caravelle ist dafür der erwartete schwere Brocken. Natürlich ist der Anstrich recht einfach, aber - genau, gerade Farbverläufe....

Was die ganze Sache ein wenig erschwert ist, dass es von der Caravelle zwar genug Fotos gibt, aber leider halt nur aus einiger Entfernung aufgenommen. Und weil es damals noch nicht Usus war, jedes Detail 100x abzuknipsen (Digitalkameras mit unendlich Speicherplatz waren seinerzeit max. Science Fiction) schau ich mir jedes Foto, dass ich finde genauestens an und bilde mir ein, dass es so und so richtig ist.

Na eh....

Dann findet man wieder etwas, dass man nicht gesehen hat, ändert alles, nur um festzustellen, dass es so nicht ganz stimmt. Zusätzlich wird alles erschwert, weil sich kleine Details oftmals geändert haben. Zum Beispiel gab es bei einigen Fenstern kleine rote Markierungen. Auf einigen Fotos sind sie zu sehen, bei anderen nicht. Welche Version war jetzt die "richtigere"? Ebenso hab ich zufällig ein Foto gefunden, auf dem erkennbar ist, dass die Höhenruder teilweise weiß lackiert waren. Ist auf den meisten Fotos nicht zu sehen, weil sie größtenteils von der Seite aufgenommen wurden.

Bei den Triebwerken wird es auch eine etwas gröbere Änderung zur ursprünglichen GELI Version geben. Diese waren nicht völlig weiß, sondern an der Unterseite Silber. Ok, auf dem Foto is es noch nicht zu sehen. Genau, weil es ein völlig gerader Verlauf ist und man den nicht einfach so auf die Teile zeichnen kann. Das geht nur bei ganz geraden Teilen - quasi Rohre. Bei Kegelstümpfen, wie sie hier verwendet werden ist das was anderes. Da würde man, wenn man immer den gleichen Abstand nimmt einen gebogenen Verlauf bekommen.

Da heißt es zuerst alles zusammenbauen, dann mit Bleistift den Verlauf aufzeichnen und dann wieder zurück auf die Teile übertragen. Umständlich, zugegeben, aber besser weiß ich es zurzeit nicht. Es gibt aber sicher eine Methode, wie man das ohne vorher zu bauen hin bekommt.



Yo, liebe GELI Freunde, das ist der aktuelle Stand der Dinge....

16. Juni 2018

Du meine Güte!!!!! Es is schon Juni.... wohin ist die Zeit verschwunden?

Wahrscheinlich denkt ihr euch schon, der Blogschreiber mag nemme oder hat den ganzen Krempel hingehauen. Ne, is nich....

Ich werkel ganz fest an den neuen GELI Modellen. Wie immer war eh alles schon fertig und passt eeeh... no sicher...

So nebenbei bemerkt man hier was, da passt was nicht, hä? was hab ich mir dabei gedacht und überhaupt sollte ich mir DAS etwas genauer anschaun.

Es gibt immer und überall was zu ändern, korrigieren, irgendwo sieht man was, das noch fehlt - im Falle der F-106 Delta Dart die Seriennummer am Rumpf, obwohl die gemessene 85742342 Meter groß ist und nur von einem absoluten Ignoranten übersehen werden kann - mir :-)

Der erste Probebau eines bisher unveröffentlichten Modells is auch schon fertig. Die Mitsubishi T-2. Ich sag euch gleich, das Ding ist wieder ein kleines Meisterwerk. Ok, das Hinterteil bedurfte einer Änderung, weil die ursprünglichen Teile nicht wirklich baubar waren, aber der Rest ist 1A. Ganz besonders gefallen mir die Lufteinlässe. Hervorragend konstruiert und gelöst. WOW!





Bemalungstechnisch wird es wieder etwas Besonderes. Ja, ich muss es wieder loswerden, ich bin ein Fan von Kunstflugstaffeln und nonaned war die T-2 in dieser Richtung aktiv. Genauer gesagt bei den Blue Impulse - der japanischen Kunstflugstaffel. Und deshalb wird das Modell diese Farben tragen. Dunkelblau, Weiß, Hellblau. Zusätzlich kommen noch knallrote Zusatztanks dazu, die ich erst konstruieren muss. Auf einem Bogen ist wieder viel Platz und das bietet sich an. Auch als wirklich schräger Kontrast. Am Probebau hab ich schon die entsprechenden Markierungen aufgezeichnet. Die muss ich jetzt auf die Teile übertragen. Eh ganz leicht :-)

Von den anderen Modellen hab ich mittlerweile Probebauten gemacht. 2 hab ich selber gemacht - X-3 (nicht am Foto) und Vigilante und die anderen 3 wurden von den IPMS Kollegen aus der Steiermark beim letzten Basteltag gebaut. Danke an alle nochmal!!!!!


Ein paar Änderungen muss ich da noch machen. Der Blitz auf der F-100 passt noch nicht ganz. Die anderen Modelle sind in Ordnung.

Das is der aktuelle Stand der Dinge. Hinter mir türmt sich noch ein weiteres Modell auf, dass der Rekonstruktion entgegenfiebert ...... klein is was anderes....