13. März 2019

na schau an, der 199. Beitrag..... nein gejubelt wird beim Nächsten...

Die GoMo 2019 in Wien ist wieder vorbei - 2 Tage sind eigentlich nix, vergehen so schnell, dass man erst bei der Rückfahrt zu sich kommt (schon aufgrund der oft nervigen Mitreisenden im Zug). Ganz liebe Gesellschaft hätte es gegeben, aber wie so oft war ich eins daneben. Oder besser gesagt im falschen Waggon... na soll halt nicht sein.

Der erste Probebau der F-15 Eagle, den ich auf der GoMo begonnen habe, ist, sagen wir mal, ernüchternd gewesen. Die bekannten Fehler hab ich ja schon vorher ausgebessert, aber ich hätte mir nicht gedacht, dass es noch schlimmer kommen würde. Da muss ich wohl oder übel mit der digitalen Kelle drüberfahren. Es ist wirklich schlimm. Ich möchte nicht ins Detail gehen, weil es einfach zuviel wird. Aber, und das is das Positive daran, am Ende wird ein recht akzeptables Modell der Eagle dabei rauskommen. Das kann ich euch versprechen!

Bis ich allerdings soweit bin, werkel ich an der Boeing 737 herum. Die neueste Version sorgt gerade leider für wirklich schlechte Schlagzeilen. Da dürfte wohl einiges schief gelaufen sein.

Meine/unsere Version ist eine 737-300. Die erste, die keine JT8D Triebwerke hatte (jene, die auch auf die DC-9 draufgeschraubt wurden) und eine deutliche Verbesserung zur den Urmodellen -100 und -200 darstellte.

Hr. Wittrich hatte in seinem Geschäft seinerzeit einen Protoypen stehen, den ich sehr oft bewundert habe und auf dessen Veröffentlichung ich lange warten musste. Leider wurde das damals gewählte Bemalungsschema nie realisiert, stattdessen erschein dieses Modell in den Farben der Eagle Aviation. Mir hat es nie so wirklich gefallen. Vielleicht lag es auch daran, dass ich damals nicht mehr den Bezug zu GELI hatte und andere Sachen bevorzugte.....

Wie dem auch sei, in Wien ist die Entscheidung gefallen, die 737 wieder in jenen Farben erstrahlen zu lassen, die ursprünglich vorgesehen waren. Und die sind - viele wissen es eh schon - jene der LAUDA AIR. Genau. Diese.


Wie ihr sehen könnt, ist eine Seite des Rumpfes schon angepinselt, ebenso das Leitwerk - keine große Herausforderung. Naja ein wenig schon, weil im Bugbereicht die rot-weiß-roten Linien quasi um das Cockpit herumgehen. Da muss ich auf jeden Fall einmal alles bauen um zu sehen, ob alles gerade ist (und ob alles passt, weil auch hier fast jeder Teil in irgendeiner Weise korrigiert wurde). Die Tragflächen werden wie bei fast allen Passagierjets Silber sein, die Triebwerke weiß.

Zusammen mit der DC-9 kommen da auf euch zwei ganz dicke Brummer zu.

Und der Rest is auch nicht gerade klein....

20. Februar 2019

Wie soll ich jetzt anfangen. Dass ich irgendwann im Dezember mit dem Zug heimgefahren bin (was ich als Pendler leider jeden Tag tun muss)? Dass ich bei einem außerplanmäßigen Halt in einem Bahnhof ein Boot gesehen hab? Leider zu langsam war um zu realisieren, dass ich das am Bug des Bootes angebrachte Logo kenne?

So irgendwie fang ich an. 

Ihr kennt ja sicher die Boeing 737 - die #69 der originalen GELI Modelle. Das letzte Modell, dass unter der Schirmherrschaft von Hrn. Wittrich erschienen ist. Am Leitwerk prangte ja ein Logo einer Airline - Eagle Airlines. Ein stilisierter Adler und die Silhouetten von 2 Gesichtern (eigentlich 4). Welche es sind werden wir wohl nie erfahren - wer genau schaut wird aber erkennen, dass sie unterschiedlich sind.



Nun ja, da fährt man dann irgendwann mit dem Zug, der bleibt unvermutet stehen und ich schau halt so in die Landschaft. Und dann entdecke ich ein Boot mit eben diesem Logo drauf. Leider war ich zu langsam um es damals zu fotografieren. Falls ihr euch wundert, Boot, Zug, Land....? Neben den Gleisen ist ein Platz, wo im Winter Boote "gelagert" werden. Der See (Wörthersee) is quasi ums Eck.

Diese Woche war ich dann unterwegs (mit dem Auto) und dachte mir, schau mal dort vorbei, liegt eh auf dem Weg. Gedacht, getan und naja seht selbst.



Unschwer zu erkennen, dass es sich um das gleiche Logo handelt. GELI hat ja nicht nur Modellflugzeuge verkauft, sondern das "Hauptgeschäft" waren Boote.

Jetzt wäre man geneigt zu sagen, ey, dass ist ein GELI Boot, die Logos sind ja gleich usw. usf. 

Ich kann es nicht sagen und will es auch nicht behaupten. Es ist auf jeden Fall ein großer Zufall. Vielleicht hat es wirklich etwas mit GELI zu tun, vielleicht auch nicht. Keine Ahnung. Eventuell hat jemand von euch irgendwelche Informationen oder Geschichten darüber.

Das Boot ist übrigens das Einzige von allen, die dort stehen, das nicht abgeckt ist. DAS wiederum finde ich äußerst sonderbar. Gerade so, als wenn es sagen möchte, hey, schaut was da am Bug drauf ist.....

16. Februar 2019

hmmm heute ist der 16. Februar 2019.... du meine Güte, nur mehr 3 Wochen bis zur GoMo 2019!

Wie immer findet diese mittlerweile traditionelle Modellbauausstellung im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien statt. Diesmal am 9. und 10. März. Gezeigt wird die gesamte Bandbreite des Plastikmodelbaus. Flugzeuge, Schiffe, Dioramen, Architektur, Figuren und allerlei anderes.

Zwischen all den großartigen Modellen tummeln sich seit ein paar Jahren auch die Kartonmodellbauer mit einem eigenen Stand, bzw. es sind sogar mehrere. Kartonbau.de, die Steirer und nonaned GELI. Ebenso der austragende Club IPMS.

Ihnen ist es zu verdanken, dass ich dort, abseits von GELI, meine eigenen Kreationen präsentieren darf. Im Laufe der letzten 12 Jahre (jaaa, so lange bin ich schon im G'schäft) hat sich da einiges angesammelt und heuer kommt, nach einer Pause im letzten Jahr (ich hab über die Gründe hier schon öfter geschrieben) wieder etwas Neues auf den Markt.

Fleißige Blogleser wissen es eh schon - es ist die, in Österreich nur lapidar als Saab bezeichnete, Saab 105 OE. Genau. Eines jeder Flugzeuge, das man auf Anhieb erkennt. Das fast schon geduckte Aussehen, die schräg nach unten hängenden Tragflächen, das markante T Leitwerk und die nebeneinander positionierten Pilotensitze sind unverkennbar. In Österreich wird dieses Flugzeug seit 1970 geflogen und auch wenn es äußerst schade ist, ein Ende ist abzusehen. Von den ursprünglich 40 Maschinen ist nur mehr ein Bruchteil im Einsatz. Leider weiß ich nicht, wie viele es zurzeit noch sind. Ein Ersatz ist zwar vorgesehen, nur welcher Typ es sein wird, steht noch in den Sternen. Mein "Wunsch" wäre die Aermacchi M 346 (die aus der seinerzeitigen Yak 130 entwickelt wurde).

Wann ich mit der Konstruktion der 105er begonnen habe, weiß ich nicht mehr. Es is seeeehr lange her. Die letzten 2 Jahre hab ich dann konkret daran gearbeitet, wenn auch mit der "Pause" letztes Jahr.

Erscheinen wird dieses Modell in insgesamt 5 Versionen (das bislang umfangreichste Modell aus dem Schweigerschen Konstruktionsbüro)

Als regulären Bogen gibt es die

40 Jahre Jubiläumsmaschine im Tigeranstrich
Karo As
Silver Birds
RE - 25 Tigerstaffel mit schwarzem Leitwerk

Bis auf die 40 Jahre Version lassen sich alle mit verschiedenen Kennungen auf dem Leitwerk bauen.

Als 5. Variante gibt es ein - hoffentlich - Schmankerl für alle Karo As Fans. Ich hab in einem früheren Eintrag schon darüber geschrieben, dass diese legendäre Kunstflugstaffel 1976 ganz kurz mit einer Sonderlackierung geflogen ist. An der Oberseite des Rumpfes und der Tagfläche prangte ein großes rotes Karo. Leider war nach einigen Wochen damit wieder Schluss und es sind nur einige wenige Fotos davon erhalten. Damit dieser Anstrich nicht in Vergessenheit gerät haben wir uns entschlossen, einen Zusatzbogen mit den entsprechenden Teilen zu machen.

Fotos von gebauten Modellen gibt es logischerweise noch nicht, aber ich kann mir denken, dass der eine oder andere dieses Modell bauen wird. Und vielleicht erleben die Silver Birds und die Karo As Kunstflugstaffeln in gebauter Form eine Renaissance.

Hmmm da fällt mir ein, dass ich seinerzeit die 105er von GELI 4x gebaut habe und immer wieder in verschiedenen Formationen in unserem Kinderzimmer aufgehängt habe... jesses, das is laaaange her. Mit den Frecce Tricolori hatte ich das damals auch vor, nur flogen sie zum damaligen Zeitpunkt schon die Aermacchi 339. Da war die Fiat G-91 schon Geschichte (aber ich hab sie noch damit fliegen sehen und werde es wahrscheinlich nie vergessen.... da war die Hölle los!)

Und weil ich gerade gesehen habe, dass ich noch gar nicht die neuen GELIsse angekündigt habe (zumindest hier) - folgende neu restaurierte Modelle werden ebenfalls auf der GoMo erscheinen:

#03 - MiG 19 (silber)
#17 - Jak 25 (silber, jedoch mit realen Kennungen von 4 ehemaligen Maschinen)
#19 - DeHavilland Vampire (da stand die Museumsmaschine in Zeltweg Pate)
#21 - X-3 (der bestehende Anstrich is ein wenig angepasst worden, 2 Versionen)
#26 - Sea Hawk (farblich angepasst)
#27 - F-100 (silber mit kunterbunten Anstrich)
#29 - Ju 88 (RLM Farben)
#35 - Caravelle (Austrian Airlines)
#36 - F-106 (grauer Rumpf mit ursprünglichen Schachbrett Leitwerk)
#43 - A-5 Vigilante (grau-weißer Anstrich)
#46 - Westland Whirlwind (eierspeißgelber RAF Rescue Anstrich)
#79 - Mitsubishi T-2 (in den Farben der Blue Impulse Kunstflugstaffel)

Wie ihr seht, gibt es heuer nur ein bisher unveröffentlichtes Modell - die Mitsubishi T-2. Es war noch die MiG 27 geplant, die muss ich aber auf nächstes Jahr verschieben, weil es da ziemliche Probleme mit der Passgenauigkeit gibt. Da muss ich einiges korrigieren.

Den übrigen bisherigen Modellen hab ich wieder ein realistischeres Farbkleid verpasst. Die F-100, Vigilante und der Whirlwind sind komplett neu, die Caravelle hat wieder den ursprünglichen Austrian Airlines Anstrich verpasst bekommen und die anderen wurden nur farblich etwas aufgemotzt.

Die Jak 25 hat für die 3 Varianten entsprechende Kennungen bekommen (und damit auch zusätzliche Rumpfteile und Leitwerke), die X-3 kann man ab nun in 2 Varianten bauen. Die flog seinerzeit in mehreren verschiedenen Farnschemata, die ich entsprechend berücksichtigt habe. Dafür gibt es ebenfalls alternative Teile am Bogen.

uiii, is wieder ein längerer Beitrag geworden. Aber es gibt ja auch viel Neues.

Ich hoffe, dass ich den einen oder anderen Blogleser, GELI Freund oder Kartonbauer auf unserem GELI Stand auf der GoMo begrüßen darf. Wie immer darf nach Herzenslust gefragt, gequatscht oder, wenn es sich nicht vermeiden lässt, kritisiert werden. Aber da bitte nicht zu viel :-) Weil eh wissen, ich mach alles aus Freude an GELI und der Konstruiererei, es ist nur ein Hobby und alles wird in der Freizeit gemacht. Fehler passieren weil ich ein ganz gewöhnlicher Typ bin, der ein Mischmasch aus verschiedenen chemischen Elementen ist und kein Computer....



8. Februar 2019

Das 2019er Jahr geht frisch fröhlich in den zweiten Monat... nicht mehr lange und es ist wieder Weihnachten :-)

Yo, was tut sich im Konstruktionsbüro?

Das Übliche, man arbeitet an den nächsten GELI Modellen. Eine neue, eigene Konstruktion wird es dieses Jahr nicht geben. Einerseits fehlt mir eine Idee, andererseits sind die aktuell in Arbeit befindlichen GELI Modelle eine Klasse für sich.

2 hab ich zeichnerisch und farbtechnisch fertig. Beschriftung usw. kommt wie immer erst zum Schluss.

Ein drittes Modell schwebt zwischen Anfang und irgendwo (is aber weiter nicht schlimm, weil es im Grunde nur ein wenig Korrekturen braucht. Anstrich bleibt wie er ist.

Ein viertes Modell ist ausgebessert, korrigiert und mit einem, hoffentlich, ansprechenden Farbschema versehen. Da dürfen sich die Besucher des GELI Standes auf der GoMo in einem Monat auf etwas freuen. Ich werde das dort probebauen und da wird sich erst entscheiden, ob es so weitergeht oder alles verworfen wird.... bin selbst schon gespannt.

Und dann ist da ein Modell - #65. Genau die F-18 Hornet. Ich hab sie nie gebaut, weiß aber, dass es von der Passung her ein absoluter Supergau ist. Ich hab mir in den letzten Tagen das Ganze einmal genauer angeschaut und, liebe GELI Freunde, da wird es MASSIVE Änderungen geben.

Zu aller erst - die Spanten sind jenseits von Gut und Böse. Die dürften so gut wie überhaupt nicht passen. Ich hab die Abmessungen mit den Teilen verglichen (unter Berücksichtigung der Papierstärke) und ... es ist ein Waterloo. In welche Richtung ich die korrigieren werde, weiß es nicht. Entweder die Teile größer oder kleiner machen, oder die Spanten anpassen.

Noch dazu sind sie weit entfernt spiegelgleich zu sein. Auf dem Foto kann man es hoffentlich erkennen.



Bei den Rumpfteilen ist es nicht viel anders. In gewisser Weise schaun sie gleich aus, aber es ist einfach alles irgendwie aus der Mitte, einseitig, einfach eine Katastrophe. Vielleicht schaut es auf dem Foto weniger schlimm aus, aber wenn man z.b. Knickkanten hat, die 2 - 3 mm aus der Mitte sind, dann hat das beim gebauten Modell erhebliche Auswirkungen.

Als Draufgabe sind die Längen der Kanten verschieden. Hat eine Kante 200mm dann hat die anschließende Kante des darauffolgenden Teiles 197 oder 196mm. Normal sollte die auch 200m haben, mit alles passt. Aber gleich 2-3mm Unterschied ist extrem und absolut unakzeptabel. Das ist bei fast allen Rumpfteilen so. Manchmal mehr, manchmal weniger. Aber keiner passt mit dem davor oder danach zusammen....



Warum es bei diesem Modell so extreme Passungenauigkeiten gibt, ist mir ein Rätsel. Ebenfalls auffällig ist der sehr unsaubere Zeichenstil.

Was sich auch durch alle Modelle zieht, die sehr spät erschienen sind bzw. überhaupt nicht veröffentlicht wurden, ist, dass die Spanten zu groß sind. Da wurde nirgends die Papierstärke berücksichtigt.

Bei der A-10, F-15, F-16 und der F-18 gehts noch, aber bei der/dem T-2, Alpha Jet, MiG 29, MiG 27, Viggen, Tornado usw. ist es ganz arg. Da musste ich sehr viel korrigieren. Oft hab ich gar nicht daran gedacht und mich grün und blau geärgert, weil nichts gepasst hat.

Wie ihr seht, steckt hinter einer Rekonstruktion eines GELI Modelles mehr Arbeit und vor allem Nachdenken wie was geändert werden soll, als nur dem Ganzen ein paar Farbkleckse zu verpassen. 

8. Januar 2019

Ein neues Jahr ein neues Glück oder so halt.....

Nachdem ich ja schon den nächsten Block an GELI Restaurierungen in Arbeit hab, wird es Zeit für ein kleines Update. Zwei Modelle sind von den Grundarbeiten (säubern, Linien ausbessern, alles Spiegelgleich ausrichten...) fertig. Die Farbschemata sind ebenfalls schon "vergeben" - alles recht farbenfroh und auch optisch ansprechend. Ein drittes Modell hab ich schon begonnen, das is aber etwas umfangreicher, deshalb mach ich das Abschnittweise.

Das vierte Modell is der erste richtig schlimme Brocken. Die F-15 Eagle.

Wer die jemals gebaut hat, weiß wahrscheinlich, dass da einiges nicht so ganz stimmt. Die Proportionen sind irgendwie völlig aus dem Ruder. Mir ist das seinerzeit auch aufgefallen, nur wars mir wurscht, weil eh nicht änderbar.

Nun ja, jetzt sitz ich vor den Originalbögen, schau sie mir an und denke, Junge, das kannst du so nicht lassen. Natürlich kommen Zweifel auf, weil ich massiv in die wittrichsche Konstruktion eingreife, aber: ich hab die Möglichkeit es zu verbessern um daraus ein, wenn schon nicht absolut maßstabgetreues, so doch ein halbwegs ansehnliches Modell zu machen, dass trotzdem noch GELI ist.

Und genau das hab ich gemacht.

Das auffälligste am Originalmodell war, dass der vordere Rumpfabschnitt mit dem Cockpit irgendwie zu kurz war. Die "Nase" hat überhaupt nicht gepasst. Das war eher ein Stupsnäschen. Ich hab mir Risszeichnungen angeschaut, die GELI Teile der Länge nach darübergelegt und gesehen, dass da nix zu kurz ist. Das passt! Wo ist das Problem? Ganz einfach: die Cockpithaube war einfach viel zu lang und endete deshalb viel zu weit vorne. Ebenso war das Cockpit selbst zu weit vorne platziert. Folglich hab ich alles angepasst, gekürzt und somit sollte dieser Abschnitt passen. Auf dem Foto kann man ungefähr erkennen, wo das Problem lag. (auf den Fotos is immer links alt - rechts neu)


Das nächste waren die Seiten- und Höhenruder. Die waren jenseits von allem. Zu breit, zu kurz, zusammengestaucht - nichts hat gestimmt. Folglich... alles neu.


Die Tragflächen waren ebenfalls daneben (is bei vielen GELI Modellen ein Problem, nur nicht in dieser Dimension). Die waren von der Spannweite und der Tiefe zu groß. Seltsam unförmig alles.


Ich hab mir erlaubt, diese Fehler zu korrigieren, weil sie einfach so gravierend sind.

Und jetzt komm ich zu einem heiklen Punkt. Bei vielen GELI Modellen sind Raketen dabei. Meistens irgendwelche unförmigen Dinger, die so gar nicht den Originalen entsprechen. Normal is mir das wurscht, weil ich das Zeug eh nicht auf die Modelle gebe (sofern ich überhaupt eines baue). Aber: jene 4 Dinger, die hier beim Originalbogen dabei sind, sind einfach grauslich. Keine Ahnung was die darstellen sollen. Außerdem hat die F-15 eine Raketenbestückung, die, wenn man sie wirklich in den Bogen aufnehmen würde, den Rahmen sprengen würde. Da hängt Zeug unter den Tragflächen, dass is abartig.

Deshalb hab ich die einfach weggelassen. Wer sie dennoch bauen möchte, muss sie von einem Originalbogen übernehmen. Hardcore GELI Fans werden mich jetzt steinigen, aber mal ehrlich - die passen doch hinten und vorne nicht (bei der F-5 sind ähnliche Dinger dabei, da muss ich auch noch schaun, was ich damit mache) und die hängt man doch nicht auf ein ansonsten respektables Modell?

Wir sind in 2 Monaten wieder auf der GoMo in Wien vertreten und da dürft ihr mir eure Meinung zu den Änderungen sagen. Egal in welcher Form - grobe Bud Spencer Kelle oder einfach nur ein "eh klass, Oida" :-)

Zur Farbgestaltung kann ich noch nichts konkretes sagen. Ich hab mir was überlegt, aber ob das Drucktechnisch möglich ist, muss ich erst noch eruieren. Wenns geht - wow, wenn nicht, wirds ein normaler Standardanstrich. So hell-dunkelgrau mit ein paar Kennungen am Leitwerk.

30. Dezember 2018

Grüß euch alle!

Bevor das 2018er Jahr Geschichte ist, gibts noch einen Eintrag von mir. Ich möchte ein wenig das Jahr Revue passieren lassen.

Begonnen hat es mit dem 1. Jänner.... du meine Güte, Junge... :-)

Nö, ersthaft. Das 2018er Jahr war für mich wieder eine emotionale Berg- und Talfahrt (nachdem 2017 schon ein Scheißjahr war). Die zwei Monate in Wien (dienstlich von Mitte Februar bis Mitte April) waren irgendwie erfrischend. Der Geist hat aufgelebt, es war interessant, ich hab viel neues gelernt, zwischendrin war die GoMo - war eine tolle Zeit.

Leider war es das dann. Bis auf ein paar kleine Hightlights ging es für mich stetig bergab nur um dann Ende September/Anfang Oktober völlig am Boden zu sein. Das geplante Projekt (weswegen ich in Wien war) und auf das mich gefreut habe wurde bis heute nicht realisiert, die "Angst", dass alles umsonst war, ich wieder in meine alte Arbeit zurückkehren könnte und die Lösung an der Bierzapfsäule taten ganze Arbeit.

Es war wirklich schlimm. Die GELI Rekonstruktionen und die Saab 105 waren lästiges Beiwerk, das Interesse daran (und die allgemeine Stimmung) sank gegen null und irgendwie machte ich mir langsam Sorgen (auch im mich selbst), wie ich alles auf eine Reihe bringen sollte, denn so konnte es einfach nicht weitergehen.

Nach ein paar (auch ärztlichen) "Notbremsen" und durch viel Zuspruch meiner Freunde kratzte ich irgendwie die Kurve (ganz bin ich noch nicht durch) aber eine gewisse Lust an der Modellbauerei kam wieder auf und die letzten 2 Monate (November, Dezember) standen ganz im Zeichen der Konstruktionen und GELI. Die Aussicht, dass wieder was von mir veröffentlich wird und die Freude darüber wirkten wie kleine "Stimmungsaufheller" (so in der Art der gedrehten Dinger mit Gewürzen drin) :-)

Zwischendrin gab es wie schon erwähnt ein paar - wenn auch nur kurze - Freuden. Ein paar tolle Konzerte, ein Kurzurlaub in Holland (das Flugzeugmuseum in Soesterberg und die IPMS Scale Model World waren GENIAL). Das Kartontreffen in Mannheim war zwar ok, aber leider auch der - wahrscheinlich - endgültige Auslöser der folgenden wirklich schlimmen Monate. Den Rest hab ich vergessen, dürfte nicht wichtig gewesen sein.

Ich hoffe, dass 2019 besser wird. Es muss nicht das beste Jahr seit was weiß ich wann werden, aber wenigstens besser als 2018 und 2017. Mit der GoMo im März, einem geplanten Urlaub in England nebst Flugshow (Duxford) und der Airpower in Zeltweg gibt es zumindest schon 3 ganz große Ausblicke. Ein paar kleinere Sachen wirds sicher auch geben - ich lass mich überraschen....

GELI technisch wird es auf jeden Fall ein intensives Jahr. Es warten eine Menge Modelle auf die Rekonstruktion.

Eigenkonstruktion wird sich wahrscheinlich keine ausgehen. Es gäbe zwar was, dass so irgendwie im fortgeschrittenen Stadium steckt, aber wenn ich mich umdrehe und sehe, was da an GELI Modellen rumliegt.... wird schwer werden. Mal schaun...

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein gutes 2019er Jahr!

1. Dezember 2018

Normal startet ja heute das Öffnen der Türchen des Adventkalender und man lässt sich überrasche, was sich dahinter verbirgt.

Der Blogschreiben mag zwar solche Adventkalender, wird aber nicht jeden Tag was schreiben - mir würden die Themen ausgehen. Oder eher nicht, aber vieles würde kaum was mit Weihnachten oder Kartonmodellbau zu tun haben.

Egal, um was geht es heute? Ich war am 24.11. in Houten. Dürfte jedem bekannt sein :-) falls nicht, es ist ein Vorort von Uttrecht und da fand wieder die Euro Scale Modeling der IPMS Niederlande statt. In einer Halle, die müsstet ihr gesehen haben. Ein riiiiiiiiiiesen Ding. Minimum die Ausmaße eines Fußballfeldes - locker.


In dieser Halle tummelte sich so ziemlich alles, was mit Plastikmodellbau zu tun hatte. Jede Menge Aussteller und Händler für fast eh alles. Die präsentierten Modelle zeigten einen breiten Querschnitt durch alle Facetten des Modellbaus. Flugzeuge, Architektur, Sci-Fi, Figuren, Schiffe, Fahrzeuge jeglicher Art und eine Modellbausparte, die ich ehrlich gesagt noch nie so richtig wahrgenommen habe - Steampunk. Ich war von diesen Modellen (leider nicht sehr viel) absolut fasziniert. Sie verbindet grandios die viktorianische Zeit mit Science Fiction - wie man sie sich damals wahrscheinlich vorgestellt hat. 

Kartonbau gab es natürlich aus zu sehen. Nonaned :-) 

Bevor ich zu viel sinnloses Zeug schreib, mach ich lieber Schluss und zeige euch dafür ein paar Eindrücke. Schaut euch diese Ausstellung nach Möglichkeit nächstes Jahr an. Ein weiterer Tipp ist Telford in der Nähe von Birmingham. Diese von der IPMS UK veranstaltete Ausstellung (meistens im November) ist noch um einiges größer und was man da alles zu sehen bekommt ist unglaublich.  






 Ach so ja eines möchte ich noch loswerden - merkt euch die Lightning :-)