11. Dezember 2015

Bevor sich das Jahr mit dem kollektiven Feiern und den dazugehörigen Fress- und Sauforgien verabschiedet, sollte ich noch was gedankliches oder was auch immer -iches von mir geben.

Nachdem die ersten restaurierten GELI Modelle fertig sind, war/ist es an der Zeit, mit den nächsten anzufangen. Nach und nach möchte/werde/will ich die hier vorstellen bzw. meinen Restauratorensenf dazugeben :-)

Das erste Modell ist seltsamer Weise wieder eines, das bei den österreichischen Luftstreitkräften geflogen ist. Genauer gesagt zwischen 1958 und 1972. Kenner werden eh schon die Hände freudig in die Luft werfen - es is die Fouga Magister. Ein von der Konstruktion und Optik hervorragend gelungenes Modell.

Auch hier hab ich die Originalfolie eingescannt und bearbeite nach und nach jeden Teil - sofern es notwendig ist. Viele Striche oder Details sind nicht ganz sauber gezeichnet und das ändere ich im "zulässigen Rahmen". Soll heißen, dass nur grobe Patzer oder Ungenauigkeiten ausgebessert werden. Ich kann kein wirkliches Beispiel anführen, weil es auch oft eine subjektive Entscheidung ist. Ich schau mir die Teile an und entscheide dann, ok, da muss was geändert werden, das passt, das geht gerade noch. Die Bögen sind meiner grausamen Willkür ausgesetzt :-) Nachdem gemacht ist, wird alles eingefärbt. Bei der Magister kommt wieder das legendäre Silber zum Einsatz. Nachdem das original auch so geflogen ist, passt es ganz genau. Im Gegensatz zur F-4 Phantom, die soviel ich weiß nie so ausgesehen hat. Nach der Hauptfarbe kommen Detaile, Abzeichen, Markierungen rauf und ganz zum Schluss werden die Teilenummern neu geschrieben. Auf den Originalfolien sind viele schon abgefallen oder ganz weg. Das muss natürlich ausgebessert werden.

Bei der Fouga Magister wird es wahrscheinlich noch eine wirklich gröbere Änderung geben - man kann es sich ohnehin schon denken. Die frühen Bögen hatten die Abzeichen der österreichischen Luftstreitkräfte und das würde ich im Zuge der Restaurierung gerne wieder raufgeben. Die spätere belgische Version war auch in Ordnung, aber da würden sich dann eine Version in den Farben der Diables Rouges anbieten. Vor Jahren hab ich da schon mal was gemacht. Aber das is noch alles Zukunftsmusik.

Zuerst wird alles wieder hergerichtet.