8. Mai 2013

jaja der Mai, der alles neu macht.

Offenbar hat er ein klein wenig meinen Geist erneuert. Ok ich bin jetz kein anderer Mensch. wär ja blöd, angesichts der einmal im Jahr eintrudenlnden Geburtstagswünsche die meist immer "bleib wie du bist" lauten. Obwohl ich mich ja oft selbst nicht ausstehen kann. Zwecks dauergranteln und ähnlichem wäre es gewesen. Da könnte ein psychischer Relaunch oft nicht schaden.

Was ist denn jetzt so großartig neu, dass ich es für nötig halte, hier was zu schreiben.

Wie im vorigen Beitrag schon erwähnt, hab ich ja einen leichten Anstubser bekommen. Heute ist der Anstubser konkret geworden, sprich abgesegnet. Und das "pimpt" meinen Geist an der Skyvan jetzt weiter zu machen. Nach fast 5 Monaten hab ich das bisherige Fragment aus der Versenkung geholt und in den letzten Tage ein wenig weiter daran herumgeschraubt.

Leider (aber jetzt nicht abwertend) sind halt schon noch viele Fehler in der ganzen Konstruktion. Oder besser gesagt, es ist alles unausgegoren. Ich habe mit den Abwicklungen mehr als nur zu früh begonnen. Gewisse Teile haben ja schon mehr oder weniger gepasst, aber das Meiste wahr wohl doch nur Stückwerk. Das rächt sich jetzt fürchterlich.

Schon im Winter, bevor ich alles stillgelegt habe, musste ich so ziemlich jeden Teil ändern oder noch schlimmer, neu machen. Ist natürlich bei einem so großen Modell jede Menge Arbeit. Ich habe glaub ich schon in einem früheren Post einmal erwähnt, dass, wenn man oft nur einen Strich verändert, es einen elendiglichen Rattenschweif hinterher zieht. Meist passt der anschließende Teil dann nicht mehr und so ergibt eines das andere.

Und genau das passiert jetzt hier. Ich weiß nicht, wie oft ich die Innenverkleidung des Cockpits geändert habe (das übrigens sehr schwer zu bauen ist). Oder die Farbverläufe des Tarnanstriches. Das macht jedes Mal besonders viel Spaß. Weil die ja teilweise nicht nur auf einem Teil verlaufen sondern über mehrere. Jubelstimmung macht sich da breit.

ABER: durch diese Fehler lerne ich wieder einiges dazu. Wie man grafische Sachen leichter zeichnet, Layerstrukturen sinnvoll anlegt oder Teile auf den jeweiligen Seiten sinnvoll plaziert. Durch die Änderungen ergeben sich meist auch neue Teile die noch irgendwo untergebracht werden müssen. Im Prinzip ist es wie ein Puzzle das man Teil für Teil zusammensetzt und das am Ende ein Gesamtbild ergibt.

Auf jeden Fall ist der "Geist" wieder da. Ich hoffe natürlich, dass er lange bei mir bleibt. Ich bin zwar oft grantig, unausstehlich und will am liebsten meine Ruhe haben, aber solche Gäste sind mir sehr willkommen.