6. Februar 2015

Ja was is denn da los? Zuerst werden hier nur alle heiligen Zeiten Beiträge verfasst und dann gibt es eine wahre Fülle davon.

Nun ja, der Blogschreiber ist ja nicht untätig. Deshalb wird es erstmals Zeit, auch bildlich das Verarbeitete zu präsentieren.

Also...

Meine ersten zwei Versuche, alte GELI Bögen bzw. Folien zu rekonstruieren waren die Saab Safir und Zlin 526. Die Originalfolien habe ich eingescannt und anschließend mit Irfan einer ersten Korrektur unterzogen. Dabei verschwinden schon die meisten "Unreinheiten". Anschließend wird alles mittels Photoshop weiter bearbeitet. Linien - sofern sie unterbrochen sind - werden vervollständigt, kleine Farbkleckse gelöscht und die Farben auf verschiedenen Zeichenebenen "aufgetragen".

Eine eigene Ebene beinhaltet die Beschriftung. Dabei kommt es zu einer leichten Abweichung zum Original. Hr. Wittrich hat die Beschriftung in der Breite recht großzügig variiert. Ich habe mir erlaubt, die Abstände gleichmäßig zu gestalten. Einfach, um ein einheitliches Schriftbild zu erhalten.

Eine weitere Eigenmächtigkeit "erlaube" ich mir bei diversen Linien, Abzeichen oder sonstigen "Verzierungen" die meistens nicht genau spiegelgleich sind. Diese gleiche ich so gut es geht an. Bei der Saab Safir ist es z.B. der Längsstreifen, der entlang des Rumpfes läuft.

Eine weitere Ungereimtheit sind die verschiedenen Schriften auf den Spantenbögen. Die Teile sind meistens in der im vorigen Post beschriebenen Erbar Schrift verfasst. Die Beschriftung der Skizzen dürfte aber eine DIN Schrift sein. Ich hab da zwar schon etwas gefunden, bin mir aber noch nicht ganz sicher ob es die richtige Schrift ist. Man darf gespannt sein :-)

Das sind grob umrissen die Arbeitsschritte. Natürlich kommt da noch allerhand anderes hinzu, das aber kaum beschrieben werden kann. Man möge es mir verzeihen :-)

Als Beispiel sei hier der Vergleich der alten und neuen Version der Saab Safir und Zlin 526 angeführt. Es handelt sich aber dabei noch nicht um die endgültigen Versionen! Für die Verschönerung des bei vielen Modellen verwendeten "Punktmusters" hab ich noch keine Lösung gefunden. Ebenso sind die Panele des Cockpits generell zu dunkel.




NACHTRAG: Die "geheimnisvolle" Schrift der Skizzen hat sich als DIN Standardschrift entpuppt. Wie komm ich da jetzt wieder drauf? Naja, die Zeichnungen wurden mit Schablone beschriftet - erkennt man eindeutig. Man suche nach alten Schablonen - Faber Castell - und schwupp hat man die Schrift. Die Schriftart steht nämlich auf jeder Schablone drauf. Also keine großartige Sherlock Holmes artige Deduktion :-)