30. März 2015

ui schon der 102. Eintrag. Hab den 100. ganz verschlafen und die 101 Dalmatiner auch...

Nachdem sich die Macchi C 200 als eher leichte Fingerübung herauskristallisiert hat, war es an der Zeit, etwas richtig Kompliziertes zu machen.

Die Skyhawk ist ja wie bereits bekannt, ein bisher unveröffentlichtes GELI Modell. Umso schwieriger wird es darum, daraus ein für alle baubares Modell zu machen. Denn die grundlegende Frage ist natürlich, ob der von Meister Wittrich geschaffene Entwurf passt oder nicht. Gottseidank passt das Meiste. Es gibt jedoch ein paar Ungenauigkeiten, die aber nicht schwerwiegend sind. Dort und da die Längen und Breiten anpassen, alles kein Thema.

Ein bzw. zwei gröbere Schnitzer sind jedoch vorhanden. Der Erste ist der Übergang vom Seitenruder zum Rückenwulst. Die Teile passen zwar, es bedarf jedoch einer ganz speziellen Methode, die Teile zuerst zusammenzukleben und danach entsprechend zu formen. Ich werde das dann im finalen Probebau genauer erklären.

Der zweite - wirkliche - Fehler ist der Rückenwulst. Dieser Teil passt im ursprünglichen Entwurf so gut wie überhaupt nicht (außer man schnitzt alles entsprechend zusammen, was aber nicht Sinn der Sache ist). Deshalb hab ich mich entschlossen, diesen Teil komplett neu zu machen. OHNE Computer und nur anhand des vorliegenden Entwurfes.

Als erstes hab ich den bestehenden Teil in seine 5 Abschnitte aufgeteilt. Beginnend vom Leitwerk hab ich dann Teil für Teil neu angepasst. Dabei haben sich schon Abweichungen in der Länge ergeben. Besonders schwierig war der vorderste Teil, der den Anschluss zur Cockpithaube darstellt. Diesen musste ich mehrfach probieren bis ein passendes Ergebnis zu Stande gekommen ist.

Die fertigen Teile hab ich dann anhand einer Längsachse ausgerichtet, spiegelgleich abgezeichnet und nochmals als gesamten Teil an den Rumpf angeklebt. Mit dem Ergebnis, dass eigentlich nichts gepasst hat. Deshalb die ganze Prozedur von vorne. Der zweite Versuch war dann weitaus besser.

Dann wurde wieder alles neu aufgezeichnet und .... ja, obs jetzt passt weiß ich noch nicht, denn ich hab es nicht gewagt, den gesamten Teil anzukleben.

Das Teuflische an der ganzen Sache ist, dass ich alles händisch zeichne. Fehler sind somit fast vorprogrammiert. Eine Bleistiftstärke Abweichung und schon passt nichts mehr.

Mit dem Computer wäre zumindest das genaue Zeichnen erheblich leichter. Aber ich möchte das wirklich in traditioneller Weise machen.

Wie die Abweichungen und ein per Hand gezeichneter Teil aussehen, ist auf den Fotos erkennbar. Am ersten Foto sieht man die Abweichungen zum Originalteil, das Zweite ist der neue Teil.